Kunst lagern, bewegen und bewerten.

Die meisten Werke verbringen den größten Teil ihres Lebens nicht an der Wand, sondern im Lager. Wir sorgen dafür, dass ihnen diese Zeit nichts anhaben kann – und dass Sie jederzeit wissen, wo jedes Stück liegt, wie es ihm geht und mit welchem Wert es zuletzt angesetzt wurde.

Die Idee

Gehen Sie in eine beliebige Galerie und fragen Sie, wo der Bestand liegt. Meist führt der Weg in den Nebenraum, in den Keller, manchmal zurück ins Atelier des Künstlers. Die Werke stehen dort gestapelt, mit der Vorderseite zur Wand, ohne Einzelnachweis in der Police und ohne ein Blatt Papier darüber, in welchem Zustand sie hereinkamen. Das geht erstaunlich lange gut. Bis es einmal nicht gut geht.

Unsere Idee ist, diesen Teil ganz zu übernehmen und zu betreiben. Wir holen ab, dokumentieren jedes Werk, lagern unter überwachten Bedingungen, sichern ab und bringen zum Termin zurück. Im Kundenkonto sehen Galerie, Künstler und Käufer denselben Stand, jeder seinen Ausschnitt.

Warum wir

Ein Gemälde ist ein physikalisches Objekt. Die Leinwand arbeitet bei jedem Feuchtewechsel, der Firnis reagiert auf Licht, der Keilrahmen zieht. Das meiste, was Werken zustößt, passiert deshalb nicht spektakulär, sondern langsam und unbemerkt – an der Heizung, im zu trockenen Winter, unter dem Stapel.

Wer Stahl liefert, ist fertig, wenn die Gitter hängen; bei uns beginnt dort die Arbeit. Wir wissen, warum ein Prägedruck niemals gestapelt wird, weshalb ein Zustandsprotokoll zwei Fotos braucht und keine Notiz, und was mit einer Papierarbeit geschieht, die einen Winter lang bei dreißig Prozent Luftfeuchte steht.

Kalkulierbar bleibt es trotzdem: Fläche ab einem einzelnen Gitterfeld, monatlich kündbar, ein Ansprechpartner für Lagerung, Transport, Absicherung und Bewertung. Kein Invest, keine Bauzeit – und niemand, der am Ende sagt, dafür sei er nicht zuständig.